Aktionen gegen Menschenhandel
„Wo Menschenhandel existiert, kann Gesetzesautorität nicht existieren.”
— Andy Prozes, CEO, LexisNexis Group
Es wird geschätzt, dass dem Menschenhandel jährlich weltweit eine Millionen Menschen zum Opfer fallen. Meist werden Frauen und Kinder in unfreiwillige Dienste und sexuelle Sklaverei gelockt. Die grobe und ungerechte wirtschaftliche Ausbeutung verwundbarer Menschen durch den Menschenhandel ist eine direkte Folge der Abwesenheit von Gesetzesautorität. LexisNexis engagiert sich im Kampf gegen Menschenhandel. Nicht nur in Form von finanzieller Zuwendung sondern auch mittels rechtlicher und technischer Beratung. Unterstützt werden Organisationen, die dem illegalen Handel den Kampf angesagt haben, wo auch immer er existiert.
Zwei Organisationen – deren stolzer Sponsor wir sind, sind die Somaly Mam Foundation und Agir Pour les Femmes en Situation Précaire (AFESIP) - Handeln für Frauen in verzweifelten Situationen.
Die Somaly Mam Foundation bekämpft die sexuelle Sklaverei durch die Finanzierung von AFESIP und anderen Nichtregierungsorganisationen, die am Basislevel arbeiten, um Opfer aus Bordellen zu befreien und ihnen Schutz, Sicherheit, Beratung, Ausbildung, berufsbezogene Fertigkeiten und Unterstützung bei der Rückeingliederung in die Gesellschaft zu bieten.
Zusätzlich zur direkten Unterstützung der Somaly Mam Foundation und der AFESIP- Organisation finanziert LexisNexis spezielle Veranstaltungen, die zum Ziel haben, das Bewusstsein über die Existenz von Menschenhandel weltweit zu steigern. Zum Beispiel war LexisNexis im Oktober 2007 am Vorabend der IBA International Annual Conference in Singapur, Gastgeber eines Dinners für Spitzenexperten der Südostasien-Politik, in dessen Verlauf die Gesetzesautorität und ihre Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Region diskutiert wurden. Programmrednerin war hier die Somaly Mam Foundation, eine der produktivsten Aktivistinnen im heutigen Kampf gegen sexuelle Sklaverei. Die Steigerung des weltweiten Bewusstseins wird dabei behilflich sein, die Nachfrage der Industrie endgültig zu beseitigen und weitere Pro Bono-Bemühungen zur Ausmerzung des Menschenhandels zu forcieren.